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Nachhaltig via App: Too Good To Go

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Foto: The Memo

Neue Woche, neues Thema! Ich hoffe, ihr habt euch von meinem Gedankenchaos letzte Woche erholt. Falls ihr den Artikel noch nicht gelesen habt, findet ihr den hier. Lohnt sich natürlich rein zu lesen - was sonst. Nun gut, um den heißen Brei reden kann ich ziemlich gut, deswegen fangen wir jetzt auch an. Zu Beginn werde ich euch mit ein paar Fakten überrumpeln, um euch das Thema schmackhaft zu machen. Anschnallen und festhalten - ich fahre nicht besonders gut (ab und zu sogar mit gezogener Handbremse - ernsthaft!), parken kann ich schon gleich drei mal nicht.

 

Die Wegwerfgesellschaft und Lebensmittelretter

Wusstet ihr, dass in Deutschland 18 Mio. Tonnen an Nahrungsmittel pro Jahr in der Mülltonne landen? Und davon sind 10 Mio. Tonnen noch genießbar. Wir, die Endverbraucher, sind für circa die Hälfte verantwortlich. Großverbraucher wie Restaurants und Betriebsküchen, schmeißen ungefähr 2,3 Mio. Tonnen genießbare Lebensmittel weg. Junge, junge. Ganz schön viel Essen, was da auf dem Müll landet. Und das war nur Deutschland - ziemlich schreckend, nicht? Das fanden auch die Gründer des dänischen Start-ups Too Good To Go und wollten etwas ändern. 

 

Too Good To Go möchte mittels einer App überproduzierte Lebensmittel retten.  Wie funktioniert das nun? Ladet euch die App im Play- oder Apple Store runter. Nach der Anmeldung werden euch mit der App die umliegenden Gastronomien (Partnerbetriebe von Too Good To Go) angezeigt. Diese geben an, wie viele Lebensmittel -  sogenannte "Magic Boxen" - noch übrig sind.  Die besagte Box beinhaltet verschiedene überschüssig gebliebene Leckereien, die ihr durchschnittlich für 3 € kaufen könnt. Das Zahlen funktioniert ganz einfach per App und die Magic Box holt ihr dann mit eurem Beleg im jeweiligen Restaurant - kurz vor Ladenschluss - ab. So werden zum einen Lebensmittel gerettet und zum anderen versorgt ihr euch recht günstig mit (Abend-)Essen. Too Good To Go ist neben Deutschland in 7 weiteren Länder möglich (für die Reisenden unter euch). 

 

Fälle dein eigenes Urteil

Die Bewertungen im Internet sind durchwachsen - von gut bis schlecht ist alles dabei. Deswegen: Testet es doch einfach mal aus und macht euch ein eigenes Bild davon. Gerne könnt ihr mir auch in den Kommentaren schreiben, welche Erfahrungen ihr mit Too Good To Go gemacht habt. Ich habe die App bis jetzt noch nicht aktiv genutzt, werde mir demnächst aber eine Magic Box holen.

 

 

Das waren auch schon die Worte zum Sonntag. Nächstes Mal erzähle ich euch von süßen Häschen, aktive Puten und einem Bauernhof.

 

Adieu, bis denne!

 

Lisa

 

 

Quellen: WWF, Too Good To Go

Bilder: foodworld, The Memo