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Mikroplastik? Guppyfriend Waschbeutel!

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Foto: Guppyfriend

Mikroplastik. So ätzend das Wort klingt, so nervig ist es auch in der Realität. Das mikroskopisch kleine Kunststoffteilchen befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes überall. Flüsse, Seen, Meere, Trinkwasser, Fische, Muscheln, Milch, Honig und und und. Zu guter Letzt landet es auch in uns. 

 

Zahlen, Daten, Fakten - Mikroplastik

Laut Weltnaturschutzunion werden jedes Jahr circa 1,53 Millionen Tonnen Mikroplastik in unsere Meere gespült. Zur Veranschaulichung im Gegenwert: Bricht man die Zahl auf Europa und Zentralasien runter, so schmeißt ein Bürger pro Jahr durchschnittlich 54 Plastiktüten ins Meer. Holla, die Waldfee. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie das Plastik dort hingelangt. Fangen wir mit dem Ursprung an. Mikroplastik ist überwiegend in Kosmetika aufzufinden wie Shampoos, Peelings oder Zahnpasta. Aber auch in Kleidungsstücken, die aus Kunstfaser bestehen - zum Beispiel Polyester. Sei es nun beim Abwaschen der Kosmetika oder das Waschen der Kleidung, die Kunststoffteilchen (oder Faser)  landen durch den Abfluss in die Kläranlagen. Leider können nicht einmal die Anlagen Mikroplastik filtern und die Teilchen gelangen mit dem Abwasser in die Natur. Yeah.

 

Wir können Mikroplastik in unseren Kosmetikartikeln ganz gut umgehen - einfach die Inhaltsstoffe prüfen und falls vorhanden, nicht mehr kaufen. Bei der Kleidung wird es schon etwas schwieriger, außer man verzichtet ganz auf Kunstfasern. STOP! MICRO WASTE greift mit ihrem Produkt Guppyfriend Waschbeutel uns unter die Arme und möchte das Mikrofaser-Problem entgegentreten.

 

Wie, wo, was?

Guppyfriend Waschbeutel ist - wie der Name schon verrät - ein Waschbeutel, der beim Waschen Kunstfaser filtert. Das ganze funktioniert folgendermaßen: Kleidungsstücke einfach in den Beutel rein, verschließen und Kleidung samt Beutel waschen. Wenn der Waschgang fertig ist, Kleidung aus dem Beutel rausnehmen und wie gewohnt trocknen. Schließlich entfernt ihr die zurückgebliebenen Kunstfaser mit der Hand von der Innenseite des Beutels und schmeißt diese in den Restabfall. Fertig.

 

Ich habe übrigens  STOP! MICRO WASTE gefragt, ob die Kleidungsstücke auch wirklich sauber werden. Die Antwort: Schmutz wie Schweiß löst sich ganz normal ab, stärkeren sollte man allerdings davor etwas entfernen.

 

Der Guppyfriend Waschbeutel ist temporär eine tolle Lösung für uns. Doch langfristig gesehen muss das Problem an der Wurzel gepackt werden, damit nicht noch mehr Mikroplastik in unsere Umwelt gelangt. Wir können mit einem bewussteren Konsum bei uns beginnen.

 

 

Das war's auch schon wieder für heute. Achja, bevor ich es vergesse: Hat einer von euch den Beutel? Mich würde eure Meinung interessieren. Nächste Woche lasse ich euch an meinem Gedankenchaos teilhaben - sharing is caring, stimmt's?

 

Adieu, schöne Woche Euch!

 

Lisa

 

 

Quellen: Greenpeace Mikroplastik in Kosmetik, Greepeace, Guppyfriend

Vorschau- und Eintragsbilder: Guppyfriend