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Coffee-To-Go mit RECUP

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Foto: RECUP

Ab und zu fühlt es sich an, als wäre ein Ping-Pong Ball in meinem Kopf. Oder unendliche viele Tabs. Meine Gedanken springen von einem zum anderen - völlig zusammenhanglos. Ich überrasche mich hin und wieder selber, was da gerade in meinem Köpfchen aufploppt. Verrückt. Nochmal ein großes Sorry an alle, die mir nicht immer folgen konnten. Wie jetzt wahrscheinlich auch. Übrigens: Während ihr diese Zeilen gelesen habt, sind circa 30 Sekunden vergangen.

 

Und ungefähr 2.670 Coffee-To-Go Becher wurden verbraucht. In Deutschland. Hochgerechnet auf eine Stunde sind es 320.000 Stück oder knappe 3 Milliarden in einem Jahr. Die Becher bestehen überwiegend aus Papierfaser mit einem kleinen Anteil an Kunststoff. Da die Papierfaser keine recyclten Faser sind, müssen für die Herstellung der Becher neue Bäume gefällt werden.  43.000 jährlich, um genau zu sein. Und das für einen Genuss von 15 Minuten - das ist die durchschnittliche Lebensdauer eines To-Go Bechers.

 

Um euer Herz ein wenig zu erleichtern: Es gibt eine gute Nachricht! Ihr müsst nicht auf Coffee-To-Go verzichten.

 

RECUP - return, reuse, recycle

Das Start-up RECUP hat eine Lösung für uns parat.  Mit einem deutschlandweiten Pfandsystem für Coffee-To-Go Becher versucht das Start-up den hohen Pappbecher-Konsum zu verringern. Und so geht's: Mit der App (Android oder IOS) sucht ihr einen umliegenden Partner von RECUP aus. Dort kauft ihr euch einen Kaffee in einem RECUP-Becher (1 € Pfand) und als Schmankerl gibt's noch einen Preisnachlass dazu. Yeah. Nun gut, nachdem ihr den Kaffee getrunken habt, gebt ihr den Becher beim nächstgelegenen RECUP-Partner ab - und bekommt natürlich euren Pfand zurück. Ganz einfach und umweltschonend. Die Liste mit den teilnehmenden Städten findet ihr hier.

 

So, eine Alternative zum gängigen To-Go Becher haben wir geklärt (ich höre Erleichterung). Schauen wir uns nun den RECUP Becher genauer an.

 

Der Becher

Nach langen Recherchen kam RECUP zum Entschluss, dass Kunststoff (Polypropylen) bis jetzt die nachhaltigste Alternative für die Herstellung der Becher ist. Es ist bruchsicher, geschmacksneutral und hält viele Waschgänge aus. Außerdem schneidet Polypropylen in den Bereichen Energieverbrauch und Recyclingfähigkeit im Vergleich zu anderen Materialien am Besten ab. Allerdings soll es bei diesem Kunststoff nicht bleiben. RECUP ist auf ständiger Suche nach nachhaltigeren Materialien, die für ihre Becher geeignet sind.

 

Mitmachen

Wenn ihr die Idee von RECUP auch toll findet, dann unterstützt sie doch, indem ihr euren Kaffee von RECUP-Partnern kauft. Falls eure Lieblingscafés bei dem Pfandsystem noch nicht dabei sind, sprecht sie drauf an. Fragen kostet nichts. Auch Städte und Kommunen können das Pfandsystem einführen. Oder Konzerne. Wie genau, findet ihr hier.

 

So Leute, für heute ist Schicht im Schacht, aus die Maus, Schluss im Bus und Ende im Gelände. Nächste Sonntag quasseln wir über ein besonderes Smartphone. Seid gespannt!

 

Adieu, schöne Woche euch!

 

Lisa

 

 

Quellen: RECUP, Deutsche Umwelthilfe

Vorschau- und Eintragsbilder: RECUP